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Reisetagebuch 2025

Das Team reist am 4. Oktober 2025 von Zürich ab und fliegt mit Edelweiss nach Cancún.
Bei der Ankunft wird es von Norma Aragon empfangen, der lokalen Ansprechpartnerin für Logistik und Koordination.
Der Transfer ins Hotel erfolgt mit einem von der Organisation DIF zur Verfügung gestellten Fahrzeug.
Die Gruppe besteht aus fünf Augenärzten und weiteren Mitarbeitenden des Projekts.

Am Sonntag fährt das Team ins Krankenhaus, um die Geräte aufzubauen und die chirurgischen Materialien vorzubereiten.
Nach einigen Stunden organisatorischer Arbeit bleibt auch noch Zeit für eine kurze Pause am Meer.

Am Montag, dem 6. Oktober, beginnt die zweiwöchige Jornada mit zahlreichen geplanten Kataraktoperationen.
Bereits in den ersten Stunden treten Probleme auf: Ein Chirurg, Hannes Schwarz, kann nicht mehr operieren.
Dies verlangsamt das Arbeitstempo und führt zu sehr langen Tagen, sodass das Team oft erst spät das Krankenhaus verlässt.
Eine weitere Augenärztin, die sich in einem fortgeschrittenen Stadium der Schwangerschaft befindet, kann nicht im vollen Umfang arbeiten.
Die postoperativen Kontrollen am folgenden Tag werden deshalb hauptsächlich vom indisponierten Arzt durchgeführt.
Trotz dieser Schwierigkeiten werden die Operationen mit insgesamt guten Ergebnissen fortgesetzt.

Zweite Woche, offizielle Besuche, Abschluss und Rückreise

Während der Mission gibt es auch einen Ruhetag mit einem Besuch in Cozumel und Playa del Carmen.
Die zweite Woche verläuft planmässig und erhält Aufmerksamkeit von den lokalen Behörden.
Die abschliessenden Kontrollen bestätigen, dass die Eingriffe gut verlaufen sind und keine Probleme vor Ort zurückbleiben.
Am Ende werden rund 420 Kataraktoperationen durchgeführt, gegenüber den ursprünglich geplanten 450.
Am Freitag, dem 17. Oktober, werden die Geräte und Materialien abgebaut und verpackt.
Alles wird nach Mexiko-Stadt transportiert, und am folgenden Tag reist das Team von Cancún aus zurück.

Die Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden und Gesundheitseinrichtungen war entscheidend für den Erfolg des Einsatzes. Die Regierungen der Bundesstaaten Yucatán und Quintana Roo unterstützten die Kampagne und trugen zur Organisation sowie zur Bereitstellung der notwendigen Ressourcen bei. Die Kampagne wurde zudem von bedeutenden Persönlichkeiten unterstützt, darunter dem Gouverneur des Bundesstaates Quintana Roo und der Präsidentin des DIF des Bundesstaates Quintana Roo.

Insgesamt war die Mission erfolgreich, auch wenn einige Operationen aus gesundheitlichen Gründen abgesagt werden mussten. Dennoch konnten insgesamt 508 einkommensschwache Patienten aus der Maya-Bevölkerung in Yucatán und Quintana Roo operiert werden.

Die Schweizer Stiftung gegen Blindheit wird ihre Arbeit im Kampf gegen vermeidbare Blindheit fortsetzen und weiterhin Menschen mit Sehproblemen helfen. Die während der diesjährigen Mission gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse werden genutzt, um das Programm weiter zu verbessern und noch mehr Menschen zu erreichen.

Dr. Alex Heuberger

Oculista FMH, Olten Responsabile del progetto Messico

Augenärzte und Assistenten

Dr. med. Theo Signer

Primario della clinica Vistaklinik

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Dr. med. Antonio Barloggio

Oculista FMH, Bellinzona

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Dr. med. Joannis Lamprakis

Medico specialista FMH in oftalmologia

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Dr. med. Karla Chaloupka

Oculista FMH, Zurigo

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PD Dr. med. Gian-Marco Sarra

Specializzato in retina e corpo vitreo, Olten

Galleria

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Projekt gegen Blindheit in Mexiko


Tel. 061 426 60 70

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